Willkommen bei Thorsten Wittke SPEZIAL mit Florian Künstler

Shownotes

Vom Bademeister zum Popstar. Florian Künstler hat bereits ein aufregendes Leben hinter sich und das verarbeitet er erfolgreich in seinen Songs. Bei „Willkommen bei Thorsten Wittke SPEZIAL“ verrät er offen und ehrlich, wie aus dem Berliner Pflegekind ein gereifter Musiker werden konnte. Mit seiner Debütsingle „Leise“ (2020) legte der Künstler den Grundstein für eine beeindruckende Karriere. Im September 2023 veröffentlichte Florian sein Debütalbum „Gegengewicht“, das direkt auf Platz 11 der deutschen Albumcharts einstieg. Der Song „Kleiner Finger Schwur“ entwickelte sich zum Publikumsliebling. Mit dem neuen Album „Alles nur geliehen“ setzt Florian Künstler seine Erfolgsgeschichte fort – live zu erleben im Sommer 2026 – und im Frühjahr 2027. Mit neuen und bekannten Liedern versteht es Florian Künstler, Nähe zu seinem Publikum aufzubauen. Wie ein guter Freund führt er seine Fans durch seine Konzerte und schafft mit seiner unverwechselbaren Stimme, ehrlichen Texten und emotionaler Intensität Momente, die unter die Haut gehen. www.florian-kuenstler.de

Transkript anzeigen

00:00:00: Schön, dass Sie dabei sind.

00:00:01: Schön, das Sie zuhören hier auf Ihrem Radioparadieso bei.

00:00:03: Willkommen bei Thorsten Wittke Spezial und ich begrüße heute Abend den Florian, den Florians Künstler!

00:00:10: Schön, da bist du da bis herzlich willkommen.

00:00:12: Ich

00:00:13: freue mich jetzt zu sein.

00:00:14: Sag mal wann hast Du eigentlich das letzte Mal getanzt?

00:00:18: Also so richtig getanzt als würde niemand zuschauen.

00:00:20: Ja ja, ich verstehe den Wink.

00:00:23: Gute Frage es ist glaube ich gar nicht so lange her.

00:00:27: Also bei irgendeinem Konzert bestimmt... Überlegt

00:00:29: noch mal.

00:00:30: Es ist eine Text-Seile aus einem deiner Lieder, ich meine die Frage aber nicht einfach nur um eine Textseile zu zitieren sondern wirklich wann hast du das letzte Mal so richtig abgetanzt und alles um dich herum vergessen?

00:00:43: Ich glaube auf der Bühne habe ich immer früher überlegt.

00:00:48: also mir wurde schon oft gesagt tanz mal lieber nicht Florian dass ich kann.

00:00:52: Aber gerade das hat mich noch mehr ermutigt Sehr schön.

00:00:56: Mich mehr zu bewegen, weil ich dachte scheiß drauf!

00:00:58: Ich will auf der Bühne nicht denken und wenn ich anfange zu denken, dann ist es vorbei.

00:01:01: Also bewege ich mich irgendwie und die Leute wissen genau... Ich mache auch eine Ansage darüber.

00:01:06: Das ist im Norden bei mir Tanzen.

00:01:08: Ich

00:01:08: glaube, das kommt auch sehr gut an weil du bist ja sowieso ein sehr authentischer, sehr ehrlicher bodenständiger Typ so nehme ich dich auf jeden Fall war auch aufgrund deiner Lieder.

00:01:18: und wenn Du eben tanzt dann tanzt Du so wie Du tanzst!

00:01:22: Und dann ist es authentisch und dann passt das zu Dir und dann kommt das auch bestimmt gut an.

00:01:25: und vielleicht muss man auch wieder zusagen ... der Florian, das ist schon... du machst schon was her.

00:01:30: Du bist so ein Tanzbär, also bist du schon ein Koloss

00:01:35: von

00:01:35: der Stadt Tour hier?

00:01:36: Ich

00:01:36: gehe ins Studio, sag ich mal so.

00:01:38: Ich bewege gerne Gewichte.

00:01:39: Ja.

00:01:40: Magst du ja auch

00:01:41: mehr?

00:01:42: Also da tanzt kein Flor jetzt irgendwie über die Bühne, auch wenn es ein Florian ist.

00:01:45: Fertig

00:01:46: ist deswegen schwerfällig aus manchmal.

00:01:47: Ja aber

00:01:48: guck mal!

00:01:49: Da kommt dann die Leichtigkeit doch durch die Musik wahrscheinlich rein.

00:01:53: Mit Florian spreche ich heute Abend nicht um das Tanzen, sondern über seine Musik zu der sie abtanzen können aber auch ganz gefühlvoll schwellen und einander in den Arm nehmen können.

00:02:08: Florian ist gebürtiger, du bist Gebürtiker Berliner.

00:02:12: Du lebst aber mittlerweile wie lange eigentlich schon in Lübeck?

00:02:15: Gute Frage!

00:02:16: Also seit ich... Ich kam sieben oder so mit sieben bin ich rübergekommen weil ich ein Pflegekind war.

00:02:22: also ich bin durch verschiedene Familien und durch verschiedene Bezirke hier in Berlin durchgewandert was als Kind nicht so schön ist eigentlich weil er eigentlich irgendwie denkt warum kann ich irgendwo bleiben?

00:02:31: und dann durfte ich im Norden bleiben und das war eigentlich meine Rettung würde.

00:02:34: ich sage ich immer ist auch so glaube ich ...dass ich bei dieser Familie bleiben durfte, die meine einzige Familie wurde und für immer ist.

00:02:42: Berlin steckt mir in den Knochen und ich liebe Berlin.

00:02:44: hier hat mein Herz angefangen zu schlagen... ...und wenn ich hierher komme wie heute,... ...und es Sommer ist finde ich es eh schöner als im Winter.

00:02:54: Die meisten werden verstehen was ich meine die hier wohnen.

00:02:56: Aber

00:02:56: wenn du hierher kommst bist dann so ein bisschen noch steigisch?

00:02:59: Ja doch!

00:03:00: Ich merke schon dass irgendwas in mir... Irgendwas macht das mit mir und ist ein bisschen trotzdem wieder Hause kommen.

00:03:07: Aber richtig zu Hause, wenn ich keine Möwe höre.

00:03:11: Ich bin ja auch Nordlich, die kommen aus Kiel.

00:03:13: Die kennen Lüberg eben auch sehr gut und die Gegend.

00:03:15: Und der Norden ist einfach schön unterwegs... ...die frische Brise und die Möwen fliegen nicht durch die Luft,... ...die schweben durch die luft und die hängen da am Himmel.

00:03:26: Pflegefamilie, wann hast du die Gitarre geschenkt bekommen?

00:03:30: War das noch hier in Berlin oder...?

00:03:31: Nee, es war

00:03:32: in Radekau.

00:03:33: Also ich glaube, zwölfter Geburtstag oder so gab's irgendwann ein... Ich hab mir gedacht, ich getan ein riesiges Geschenk-Paket.

00:03:39: Wo ich dachte ... Das könnte da drin sein!

00:03:42: Und da habe ich angefangen und nie gesungen.

00:03:44: Aber ich hab immer gespielt und meine Schwester begleitet, die gesungen hat.

00:03:47: Und sehr spät entdeckt, dass ich einen Ton halten kann... ...und dass sich die Texte, die schon immer geschrieben habt dann irgendwie in den Lied packen kann.

00:03:57: Und das Menschen das mögen?

00:04:00: Also das war eh komisch.

00:04:01: aber

00:04:01: ich

00:04:02: freu mich, dass Menschen sagen, ich fühl das ... in mein Leben vielleicht integrieren.

00:04:08: Was hat die Musik dir, vielleicht auch gerade mit deiner Erfahrung als Pflegekind... was hat die Music dir bedeutet?

00:04:17: Damals vor allem in der Kindheit und Jugend.

00:04:20: Also ich glaube immer es war ein Rückzugsort, so heißt das Wort nämlich.

00:04:27: Es hat mir etwas aufgemacht, was ich oft verdrängt habe, wenn du als Kind rumgereicht wirst.

00:04:33: Na ja, eine schwierige Start-Hast hast du auch in der stabile Schutzmauer.

00:04:37: Ein Falltor würde ich sagen dass ich bewegen konnte wie ich wollte und war unnahbar und die Musik hat mir zum ersten mal irgendeine Nähe geschenkt, die ich vorhin nicht kannte.

00:04:46: Und vielleicht war das ein Weg das Gefühle zuzulassen... Ja, dass das mein Weg ist vielleicht.

00:04:56: Hier da wahrscheinlich andere Möglichkeiten sich auszudrücken und ich kann keinen.

00:05:01: kein Bild hauen.

00:05:02: Also ich kann auch Steinen, mache keinen Figur.

00:05:05: Es würde nur ein Kreis werden.

00:05:06: Ich kann ganz okay Zeichnen glaube ich aber... ...Ich kann keine Mauer

00:05:10: hochziehen.".

00:05:12: Und die Musik dafür zu nutzen?

00:05:15: Wann ging das los wenn du mit zwölf dreizehn die Gitarre bekommen hast?

00:05:19: wie lange hat es gedauert dass du gemerkt hast Das wird und ist mein Rückzugsort.

00:05:24: Ich hab schon durch Straßmusik gemerkt, dass ich das mag.

00:05:28: Aber eher Cover zu singen und eher drauf zu singe auf jemals anders der Hauptstelle macht.

00:05:32: Und irgendwann kam ein Kumpel als ihr auf der Straße gelebt habt noch meinte irgendwie du kannst wenn du willst mal zu mir kommen in die WG und wir schreiben mal zusammen paar Sachen.

00:05:40: Ich schreibe im Spiel auch und ich singe auch.

00:05:43: Dann dachte ich es wäre okay und... ...ich habe nie gedacht, dass das ein Beruf ist.

00:05:47: Never!

00:05:47: Ich hab nicht gedacht, daß sich das beruflich machen kann.

00:05:49: Ich hab eine Milliarde Jobs gemacht, die du dir vorstellen kannst.

00:05:52: Irgendwann kamen Produzent und meinte Also ein Produzent, verstehst du das ist so?

00:05:56: und wo?

00:05:56: ich denke, was will er jetzt machen?

00:05:59: Und dann habe ich das irgendwie versucht.

00:06:02: Auch ganz lange war nichts im Sinne von... Ich hab mich auf ganz viel ins Lernes gespielt in Hamburg und ganz viele Songs an Plattenfirmen geschickt aber kamen nie etwas zurück.

00:06:13: Aber dass ich das beruflich mache, ist immer noch ... Ich würde es auch umsonst machen.

00:06:19: Checkt ihr?

00:06:19: Ich bin glücklich, wenn ich auf einer Hochzeit oder im Irish Pop ein Song spiele wie ich genau so happy jetzt auf der Bühne bin glaube ich.

00:06:25: Da habe ich ein paar Stichworte jetzt gehört bei dir und zwar als ich auf der Straße gelebt hab.

00:06:33: was meinst du damit als du Straßenmusik gemacht hast und dann aber abends wieder nach Hause gegangen bist?

00:06:36: oder warst du wirklich sowas wie obdachlos oder wohnungslos?

00:06:41: Genau ich fühlte sich für einen Preis viel Jahr wohnungslos.

00:06:45: Das Ding ist, wenn du einfach ... ... denn auch von der Familie, wo du dann da bist rausgeschmissen wirst.

00:06:49: Was auch berechtigt war, weil ich einfach... Ist kompletten?

00:06:52: Ja, Missge- Ich war einfach lost!

00:06:53: Und diese Wurzel die ich nicht hatte ... ... kommen irgendwann wieder zurück und musst dich irgendwann beschäftigen.

00:07:00: Und ich wollte immer nicht und weiß jetzt wie hart das auch für meine Eltern war.

00:07:05: Ich habe aber der richtige Schritt und ich musste vielleicht durch diese harte Schule durch um jetzt zu merken welcher nicht bin.

00:07:11: Aber das beinhaltet auch etwas.

00:07:13: so halt Keine Wohnung hast du kein Geld, vielleicht durch Musik dann dir die Berührchen verdienen musstest.

00:07:22: Ich wollte nie so Battle in dem Sinne, dass ich jetzt sitzen wollte und nichts machen wollte aber Musik konnte ich machen und konnte so überleben.

00:07:31: Aber hab halt draußen gepennt oder in Bank eingengen oft auch weil es warm war Und ich glaube ich weiß heute sehr viel zu schätzen wie Strom zum Beispiel.

00:07:42: Strom ist crazy gut.

00:07:43: Also, wenn du nach Hause kommst und Licht anmachst ... Und es geht an?

00:07:47: Das ist schon ein großes Gefühl.

00:07:48: Das

00:07:48: reicht um.

00:07:49: Ja!

00:07:50: Daher brauch ich nicht.

00:07:51: Das ist aber auch Dankbarkeit das wahrzunehmen dann als etwas Besonderes.

00:07:56: Warmes

00:07:56: Wasser oder... Ich hab damals, als ich noch vorher in der Wohnung gaben, da hatte ich keinen Strom mehr.

00:08:00: Dann ging's raus aus der Wohnung.

00:08:02: Ich versuch mit Tee, dich zu kochen.

00:08:06: Der Topf wird nur rußig.

00:08:07: Kann ich euch direkt ... Es bringt nichts.

00:08:08: Ich hätte kein Geld für so'n Kocher oder sowas.

00:08:10: Aber auf so Handelscheiben habe ich einen ... Topf hingestellt und versucht, das in die Suppe warm zu machen oder so.

00:08:17: Klappt nicht!

00:08:18: Und spürst

00:08:19: du das auch tatsächlich heute noch?

00:08:22: Also das damals dieses Gefühl war ich mach Licht an und es funktioniert dass das was besonderes war.

00:08:26: aber Spürst Du das heute auch immer noch?

00:08:29: Ja sehr oft sogar.

00:08:29: Ich merke auf der Bühne.

00:08:31: deswegen sind solche Sachen auch so surreal Dass Menschen ihr Geld in ihre Zeit, ich find's halt noch wichtiger Was man verschenken kann, dass jemand das für mich für einen Abend verbringt Und ich fühle auch eine große Verantwortung da.

00:08:44: Ich denke, das wird verantwortlich für den schönen Abend.

00:08:49: Aber ich liebe es trotzdem, was ich mache und gebe alles rein.

00:08:52: Aber manchmal gucke ich dann zu meinem Pianisten zurück, der auch ne ähnliche Vergangenheit hat... ...und wir verdrücken schon mal einen Träner auf der Bühne wo wir denken, was ein Teufel passiert hier eigentlich gerade?

00:09:02: Oder wenn du einkaufen gehst und kannst dir mal irgendwas, ein Stück Fleisch kaufen oder irgendwas, wo du denkst, dass dich früher niemals, weißt du so Sachen, die nicht gingen.

00:09:12: Oder du kommst nach Hause und deine Freundin ist da, die Katzen liegen da.

00:09:17: Und du hast aber mal eine Wohnung und jemand der dich mag ohne was von dir zu wollen, was auch früher nicht der Fall war so oft... ...ist das ein sehr großes Geschenk!

00:09:25: Ich glaube darum geht es oft in den Songs auch, dass man merkt, was eigentlich wichtig ist.

00:09:31: In dem Song geht's ja auf jeden Fall um irgendwie down zu sein Keine Ahnung, ich würde auch sagen... Ich weiß es nicht.

00:09:39: Also da fällt mir auch schnell das Wort Depression ein oder depressive Verstimmung oder so.

00:09:44: in welcher Lebensphase also ist es überhaupt autobiografisch?

00:09:48: kannst du dich noch dran erinnern wie dieser Song entstanden

00:09:50: ist?

00:09:50: Ganz genau!

00:09:51: Also ich glaube jeder Song den ich habe.

00:09:53: es gibt keinen der nicht autobiografisches.

00:09:55: vor allem weil ich mich immer entschieden habe einfach alles zu erzählen und jeden Interview in jedem Song sage ich dass so direkt wie's nur geht.

00:10:05: Ich hab das Gefühl, dass Text und Themen in Musik noch mehr hervorstechen können.

00:10:10: Und einfach auch mal ein bisschen direkter sein können.

00:10:12: Nicht nur um Maus und Haus zu rein, sondern um mich schön zu klingen.

00:10:15: Sondern einfach auch etwas rüberzubringen, weil sich ich gerade bei dem Song viel angesprochen fühlte.

00:10:22: Weil dieses Kennen geht um Panikattacken, es geht um Depressionen... ...und ich war eigentlich Job-mäßig auf der anderen Seite vom Rettungsdienst hinweg, wo ich immer dachte, ich kann Leuten helfen.

00:10:31: Also haben wir auch gemacht!

00:10:32: Aber ich dachte nie, dass mir das passiert.

00:10:34: Dass ich mal Panik kriege und diese Corona-Zeit... ...die auch still ausgelöst hat, hat einige Dämonen in mir oder einige ungeklärte Wahrheiten die ich oft mit... ...Lautheit und Chaos verdrängt habe dann zugelassen.

00:10:48: Und es war eigentlich eine sehr schlimme Zeit und auch eine sehr gute Zeit.

00:10:52: Weil ich da durchgewachsen bin und du kommst halt nicht ins Danach um ohne... ...durch so ein Tal zu gehen, was jeder nicht mag.

00:11:01: Da

00:11:01: gefällt mir auch die Textseile eben gut... ich krieg sie vielleicht nicht ganz zusammen aber dieses durch das Rauskommen...

00:11:08: Manchmal führt der Weg raus tiefer hinein?

00:11:10: Ja, manchmal

00:11:11: führt der weg raus tiever hinein

00:11:14: und so ist es.

00:11:15: Es klingt wie eine tolle Textseilung.

00:11:16: Klingt wie so einen Verkartspruch.

00:11:18: Aber jeder

00:11:19: hat der Panik und Sachen sich stellen muss im Leben und sagt ja lieber nicht weiß nicht Du kommst nicht raus indem du da drum rumbiegst, das kommt hol dich dann wieder ein.

00:11:28: Du kannst abbiegen aber es... Bei der nächsten Kreuzung ist wieder da.

00:11:32: Und das finde ich das Tolle an deinen Songs, dass sie so ehrlich sind.

00:11:35: und es könnte ein Kalenderspruch sein wenn man das Gefühl hätte, hinterlegt einfach jemand nur noch mit einem schönen Sonnenuntergang oder Aufgang oder so.

00:11:45: Das ist eben nicht das, sondern dass es ehrlich von dir heraus kommt und ich es dir auf jeden Fall in deine Musik abnehmen kann.

00:11:54: Für mich bist du so ein bisschen wie ... ... Pop-Therapeut.

00:11:59: Okay, bin ich gut!

00:12:00: Also ich glaub... Huch, du hast doch nicht Hilfe bei mir.

00:12:02: so eine richtige, aber grundlegend.

00:12:04: Ich glaube das Songs und ein guter Song oder ein gutes Thema und vielleicht einen Text auch eine Stütze sein können oder eine Umarmung in einer Zeit die vielleicht gerade dunkel ist.

00:12:15: oder wenn man sich fragt geht es weiter?

00:12:17: Geht's überhaupt weiter?

00:12:19: Und wenn jemand da schon war den zu fragen Wie es da war, oder ich glaube dieses Teilen von Gefühlen ist was ganz Wichtiges dafür.

00:12:27: viel zu wenig machen.

00:12:29: Gefühle zu teilen?

00:12:30: Machen wir viel zu selten sagst du, du teilst deine Gefühler mit uns durch deine Songs.

00:12:39: Das bedarf aber auch jeder Menge Mut, glaub' ich habe das Gefühl.

00:12:44: Wann hast Du diesen Mut gefasst?

00:12:47: oder war das für Dich nur Selbstverständlichkeit?

00:12:49: Ich glaube vielleicht gerade durch die Vergangenheit, die ein bisschen schwieriger war.

00:12:54: Wollte ich nicht ... Ich hatte mal ein Interview-Training sogar mit Bebel Schäfer!

00:12:58: Das war ganz witzig und da hätte man vielleicht ... Da war der Plan zu gucken... Wie kann man sich doppelte Böden bauen?

00:13:03: oder wie kann man irgendwie sagen das möchte ich grad privat lassen oder das nicht?

00:13:07: Und ich habe mich bei allen Sachen, die ich dann hätte sagen sollen falsch gefühlt.

00:13:10: Da hab ich gesagt sag einfach alles wie es ist.

00:13:13: Entweder das kann niemand was am Anfang oder halt nicht.

00:13:15: Und ich glaube bei Songs ist es genauso.

00:13:17: entweder sagst du hundert Prozent direkt, wie es ist.

00:13:20: Wie jemand sich unterhalten würde in einem Song oder nicht?

00:13:24: Das ist so krass!

00:13:25: Du hast auch ein wahnsinniges Talent an der Stelle.

00:13:28: also auch deine Songs erinnern mich auch an Poti Slams.

00:13:34: Also da ist eben ganz die Poesie drin und ganz viel Wortgewandheit eben auch.

00:13:40: Wann hast du das wie entdeckt?

00:13:44: Ich glaube tatsächlich durch sehr viele, viele Filme.

00:13:47: Weil ich mich immer sehr geredet hab in Filmen und ich mochte was Filmreden oder Nebensätze manchmal aussagen konnten.

00:13:54: Und ich habe viel Portislam gesehen und auch gemacht.

00:13:57: Also Texte geschrieben ... Tatsächlich!

00:13:59: In Hamburg war es eine große Szene oder ist eine große Zähne auf jeden Fall... Und ich mochtete etwas Worte also mit einer gewissen Anerkennung von Worten auslösen können.

00:14:08: Ich fand das so machtvoll und tiefgehend wie sie einen entwaffnen können ... und wie sie einen umarmen können, was noch viel wichtiger ist glaube ich.

00:14:18: Und das fand ich irgendwie toll... ...und ich glaub,... ...ich mach' das gerne und wenn du in der Session bist und hast morgens noch nicht so das abends ein Song,... ...das ist das schönste Gefühl, dass irgendwas erschaffen,... ...was vor allen Dingen erst mal du lieben musst.

00:14:30: und dann gibst du die Welt und sagt jemanden, äh ich mag den auch!

00:14:34: Und beim Konzert stehen da auf einmal so viele Leute und singen den Text mit.. ..und für dich jetzt aber eine eigene Bedeutung in ihrem Kopf, in ihrem Herzen.

00:14:41: Das ist so schön, also live ist wirklich das Schönste, ich finde live... Ich hoffe, dass live noch immer ein Thema bleiben wird und nicht KI und der ganze Kram alles ablöst.

00:14:50: Dass Leute noch sagen ich geh wie auf dem Zert!

00:14:53: Und ich mach mal zwei Stunden den Kopf aus und Herz auf.

00:14:56: Ich glaube tatsächlich, dass du dafür mit sorgen kannst.

00:14:59: Dass es so ist weil es darauf ankommt wird das die Musik eben etwas vermittelt was man eben nicht durch künstliche Intelligenz vermitteln kann.

00:15:09: und das tust du mit deinen Songs.

00:15:10: Es gibt auch andere Musik die wo man vielleicht auch gar nicht unterscheiden kann ob jemand das jetzt als realer Mensch geschrieben hat oder nicht.

00:15:17: Und bei deiner Musik kann man das eben und wird das auch noch über Jahre können da bin ich mir ganz sicher.

00:15:24: Du hast vorhin einmal gesagt du hast ganz viele unter verschiedene Jobs gemacht, kannst du gar nicht vorstellen.

00:15:28: Stellen wir gerne mal ein paar vor und zieh'n mal auf!

00:15:30: Also zwei Radmechaniker Konditor Jetski, vielleicht auch auf kein Kanal erfand ich auch sehr gut.

00:15:37: Theater Schauspiel hab ich auch immer gemacht, das habe ich dann noch gemacht.

00:15:41: Im Rettungsdienst war natürlich der medizinische Badermeister Masseur, hab mich auch gemacht.

00:15:47: Oh Gott so viele kleine Sachen auch, so irgendwelchen Bars oder irgendwelche Diskotheken... Wie schaffst du es

00:15:55: dich nicht in diesem Business, auch in diesem Musik-Business zu verlieren?

00:16:00: Weil da gibt's ja auch viele die schnell mal einen Ausnutzen könnten.

00:16:08: Also ich hab' auch schon einmal eine schlechte Erfahrung gemacht.

00:16:10: am Anfang, sag ich mal so und auf Leute gehört, die dachten Ja, dann brauchst jetzt hier noch ein Abtempo Song oder du brauchst dann das, schreib mal das und dass und dachte ich Ja, die werden schon wissen, da war ich noch ganz frisch in der Branche Und ich hab einfach jetzt gemerkt, die wissen genauso wenig wie ich und genau so viel wie ich.

00:16:24: Nur weil sie jetzt lange in der Branche waren, wissen die auch nicht was jetzt heutzutage... ...und ich habe einfach gemerkt okay scheiß drauf mach einfach das wie du es fühlst.

00:16:33: und ich hab dann gemerkt welches ist denn raus haue und einfach auch mal teile auf Snippets vom Songs die noch gleich draußen sind und merke einfach dass die Leute sagen dem brauchen wir und hau ich den einfach aus.

00:16:42: also ich lass die leute einfach selbst entscheiden und nicht irgendein Plattenboss der denkt das is dein nächster Hit, it make no sense.

00:16:50: Florian, welche Vorbilder hast du eigentlich?

00:16:53: Also so richtig Vorbildern weiß ich gar nicht genau.

00:16:56: Ich will eigentlich nicht mich irgendwo aufhängen, was ich schon kenne.

00:16:59: Ich mag gerne ... Ich glaub durch meinen Papa und die Platten früher Reinhard Mayer und Grüne Mayer.

00:17:05: Und massweilig, die früher auch nur runter liefen bei meiner Mutter pur, bei einer Schwester.

00:17:11: Die Hansens oder irgendwas, Kelly Family hab ich viel mitbekommen.

00:17:14: Aber richtig viele ... Ich hör viel Irish Folk.

00:17:18: Ich liebe einfach ... Irische Musik ist einfach die beste Musik, die es gibt finde ich.

00:17:23: Weil du dieses Hand gemacht hast und wenn man wirklich im Allspap irgendwo in so einem Pappern-Illand sitzt... ...und da sind fünf Leute, die einfach Musik machen, weil sie sich jeden Dienstag getreffen, denkst du dir das ist das Beste der Welt!

00:17:34: Aber dann haste auch ja wirklich viel deutsche Musik.

00:17:37: Grüne Maier.

00:17:38: Genau,

00:17:39: Reinhard May war also die Wortgewandtheit von Reinhart May ne?

00:17:42: Und diese Stimme, wenn er zwischendurch Riesiger Saal, er steht einfach da mit seiner nylon Akustik-Gitarre und redet über den nächsten Song.

00:17:50: Den ihr zählen möchtest so in einer Ruhe ... Wahnsinn!

00:17:55: Du hast vorhin gesagt, dass du als Straßenmusiker auch viel Kaffee Songs gespielt hast?

00:17:59: Waren das da auch deutsche Songs oder waren das eher internationale?

00:18:01: Es waren

00:18:02: eher englische Sachen wie Mumpf für den Zanz oder so was... Gott, was haben wir denn

00:18:08: gemacht?!

00:18:10: Klar, so was Wanderer musste dabei sein oder ... Es war schon auch Bab dabei zum Beispiel.

00:18:14: Verdammt lang her und sowas gab es auch.

00:18:16: Glaubst du an die witzigen Stories?

00:18:18: Ja.

00:18:19: Wie ist das wenn ich das Stichwort Andreas Burani sage?

00:18:22: Schade dass er nicht mehr da ist.

00:18:24: Unglaubliche Texte also ... Das ist hey sei nicht so hard so dir selbst!

00:18:31: Also Der Typ war ja crazy klar, dieser Hit.

00:18:33: Wann Hit?

00:18:34: aber die Songs, die er davor hatte?

00:18:35: Die waren viel besser!

00:18:36: Ja, aber auch das ganze Album ist ja auch durchgestartet und super... wieso sagst du es nicht mehr da macht doch ich hoffe er macht noch eine Pause

00:18:45: Die ist aber sehr lang jetzt auf jeden Fall einiger.

00:18:47: Ja, der war immer kurz wieder zurück mit dem Klyosong

00:18:50: und hat ja auch produziert.

00:18:51: Fand

00:18:51: ich auch super.

00:18:52: Ich habe Ihnen das nicht mehr gesehen irgendwo.

00:18:54: Also online wie es ist gar nicht mehr da.

00:18:56: Aber ich würde mir so wünschen dass ihr einfach sagt irgendwann so zwei Jahre.

00:19:00: Ich hab einfach nur fünfzig Alben gemacht.

00:19:01: Leute hier sind sie.

00:19:04: Ja also ja schön da haben wir doch eine gemeinsame Verbindung.

00:19:08: auch weil Ich habe mich, dann magst du das vielleicht annehmen und ich hoffe du kannst es annehmen.

00:19:15: Ich fühlte mich an ihn erinnert.

00:19:18: Schön, dass das Beste kommt.

00:19:22: Aber wirklich fühlt mich daran erinnert mit der Wortgewandheit... ...mit den Schwingungen die da sind und weil ich ihn jetzt gerade nicht hörte als du sagtest bei der Aufzählung an wem dich orientierst aber dann ist er vielleicht sogar zu groß für dich an der Stelle

00:19:38: gewesen.

00:19:38: Ruf mich an

00:19:39: Andreas!

00:19:40: Wirklich also toll passt.

00:19:42: sie können sich selbst mal einfach einen Eindruck davon verschaffen ob Sie es auch so sehen in ich jetzt den Song spiele, der mit dem du wahrscheinlich sowas wie einen Durchbruch hattest.

00:19:54: Wenn ich jetzt sage kleiner Fingerschwur schon ne?

00:19:58: Also ja ich glaube schon da hat einiges auf jeden Fall eine Aufmerksamkeit gebracht wo Leute gesagt haben wer ist das überhaupt und was sind noch für Songs?

00:20:06: und dass dieser Song auf Hochzeiten läuft finde ich richtig schön weil ich auf einem von den Hochzeiten gespielt habe.

00:20:12: Also, ich war ja ein Hochzeitsmusiker und jetzt kriege ich jedes Wochenende wirklich verlinkt von Hochzeitzsängern und Sängerinn die den Song spielen oder weiße Haare den Song spielen Und ich finde es verrückt und schön und macht manchmal auch selber aber ganz selten

00:20:27: Florian bei deinen Konzerten was kann man denn da wer noch nicht da gewesen ist?

00:20:31: Was kann man da erleben?

00:20:32: wie kann man dich erleben?

00:20:33: Wie läuft so ein Konzert ab?

00:20:36: Ja, gute Frage.

00:20:37: Wir haben nicht nur traurige Songs, wir haben die Mischung macht's sowieso.

00:20:44: Wenn es ein bisschen schneller ist als Air Pools Springsteen und Sam Fender, wenn es ruhig ist, ist das Book of Love mäßig.

00:20:51: Es ist eher, ich glaube, sehr innig, sehr warm... Ich hoffe den Konzert ist wie eine große Umarmung, die mal fester und leichter ist von der... ... Drückfestigkeit.

00:21:03: Aber ich glaube, es ist sehr viel Emotion und sehr viel Zusammensingen.

00:21:06: Es ist sehr viele.

00:21:07: Ich liebe auch!

00:21:09: Es ist ein bisschen durchdrehen... Viel zuviel Ansagen von mir, die ich immer verhasst bin und Leute sagen... Leute finden es witzig, ich denke mir jetzt mal... Was redest du eigentlich gerade?

00:21:20: Ja, ich bin dran gewöhnt.

00:21:22: Und immer viel zu lang aber ich glaub wir kriegen den richtigen Kipppunkt und ich hoffe dass Menschen vorbeikommen.

00:21:31: Es ist Florian Künstler, es ist keine Band.

00:21:34: Bist du da solo auf der Bühne

00:21:36: oder mit der Band?

00:21:37: Wir haben Schlagzeug, E-Gitarre Bass und Klavier.

00:21:42: Und jetzt haben wir zwei ganz tolle Backing-Sängerin dabei.

00:21:46: Das ist schon eine gewaltige Wucht, die man auch dynamisch ganz klein einsetzen kann.

00:21:52: Wenn wir durchdrehen drehen wir auch richtig durch.

00:21:54: aber wir können auch mal ganz leise Töne... Und auch mal vielleicht Abschiedsthemen angreifen und... Ja, ja.

00:22:01: Es sind eine emotionale Truppe auf jeden Fall!

00:22:03: Also mal Bruce Springsteen und die E-Street Band und normal der Boss Akustik.

00:22:08: Genau, genau.

00:22:09: Sehr gut.

00:22:12: Wo willst du hin?

00:22:14: Ich will einfach hoffentlich weitermachen können.

00:22:16: Ich finde das ist... ich bin zum ersten Mal angekommen.

00:22:18: Jetzt habe ich noch nie beim Leben gesagt glaube ich, dass ich etwas mache was ich so sehr liebe Und wenn ich alle zwei Jahre oder jedes Jahr irgendwie mal auftreten kann, ... ... oder Songs rausbringen kann bis ich irgendwann alt bin.

00:22:34: Das wäre einfach toll!

00:22:36: Aber klar gibt es so Sachen wie singe mein Song oder in das Nacht wo man gerne mal hin will.

00:22:40: Es gibt ein paar Sachen die manche habe mir schon erfüllt.

00:22:43: Große Freiheit zum Beispiel.

00:22:44: also jetzt Stadtpark finde ich verrückt.

00:22:46: Da hab ich Jesse J letztmal gesehen und bin selbst durchgedreht weißt du?

00:22:49: Ja ja.

00:22:51: Wo will ich hin?

00:22:53: Ich hoffe irgendwo hin, wo der Weg gesund ist und die Dankbarkeit bleibt.

00:22:59: Du singst, ja ganz vieles haben wir jetzt schon geklärt über deine Gefühle und auch über dein Leben.

00:23:04: Und ein wichtiges Thema was mir auch sehr am Herzen liegt als Familienmensch, als auch Papa von zwei Kindern ist das Thema Kinder.

00:23:14: Und du singst da in einer wie ich finde auch da sehr authentischen und berührenden Art und Weise.

00:23:22: Ich mag dich direkt fragen, ich habe das nicht rausgefunden.

00:23:24: hast du Kinder?

00:23:25: Ich glaube nicht!

00:23:26: Ich habe quasi einen Stief.

00:23:28: Ich habe eine lange Zeit, weil ich sogenannte Stiefpapa.

00:23:34: Er hat noch sehr guten Kontakt zu ihm.

00:23:37: Aber eigene Kinder haben wir jetzt nicht.

00:23:39: Du hast ja auch gesagt du bist als Pflegekind groß geworden und das ist ein tolles Lied gemacht über das.

00:23:45: groß geworden.

00:23:47: Also heißt ein Song, wie eben ein Kind dann größer wird und wie man das so als Erwachsener dann auch so begleitet?

00:23:53: Du hast aber eben auch den Song geschrieben, den wir jetzt noch gehört haben wenn ich einmal Kinder habe.

00:24:02: Da sind tolle Gedanken einfach drin finde ich dieses sich so rein denken.

00:24:08: Wie wäre es wohl Aber auch diese Sorge und diesen Respekt davor zu haben, wie funktioniere ich wohl als Vater?

00:24:17: Funktionier ich überhaupt.

00:24:19: Wann hatte ich dieser Song gepackt und berührt, wann ist er gekommen?

00:24:23: Vor kurz, gut eineinhalb Jahre oder zwei Jahren glaube ich Und ich dachte immer... Ich habe es immer schon gedacht.

00:24:30: Diesen Satz hatte ich schon immer Dass meine Kinder meinen Schmerz des alten Tagen nicht auf ihren Schultern tragen.

00:24:37: Bei mir war es halt umgekehrt und deswegen glaube ich, habe ich lange Zeit geglaubt dass ich kein guter Vater wäre weil ich vielleicht nicht heilig genug bin um vielmehr anders eine Verantwortung oder eine Vorbildrolle zu übernehmen.

00:24:49: ... und gleichzeitig sagen alle, die ich dann um mich rum hatte... ... sagen, wir waren auch nicht bereit.

00:24:54: Chill mal!

00:24:56: Learning by doing-mäßig ist immer ein witziger Moment wenn Juli am Publikum ist... ... und meine Freundin quasi sagt ja vielleicht machen wir das doch?

00:25:03: Und er guckt gar alles zu ihr und so.

00:25:05: Ja macht doch!

00:25:09: Aber klar ist natürlich die Angst da dass man irgendwie... ... wenn mein leiblicher Papa nicht da war oder sehr früh... ... es wird drogenmäßig denn... ... vorgegangen ist, nach oben sag ich mal so.

00:25:19: Und musst da hin zu der Familie und der Familie... ...und ich habe einen ganz tollen Pflegepapa, mein Papa ist für immer,... ...war trotzdem mit mir drin, sondern die Wurzel waren nie da.

00:25:29: Ich weiß nicht wie ich eine Wurzel weitergeben kann an jemand anders.

00:25:32: So vielleicht ist das meine Sorge?

00:25:34: Und irgendwie auch nicht.

00:25:35: Wie ich schon sage, wenn der Sohn von Dennis' Freund von mir auf meinem Schulter sitzt oder so,... ...oder so im Auto schläft, wenn wir wo hinfahren... ...denk ich mich schon manchmal so...

00:25:46: Ja, irgendwie

00:25:48: schön vielleicht.

00:25:49: Bei Fußball sagt man sie bringen alles aufs Spielfeld und du bringst irgendwie alles in deine Songs und auf die Bühne.

00:25:57: also so viel Herz muss ich wirklich sagen erlebt man selten und so eine Offenheit.

00:26:04: Und ich finde und mag das einmal sagen dass Ich dafür und ich glaube ich spreche da auch für viele andere Deiner Deiner Fans, deiner Zuhörerinnen und Zuhörer.

00:26:14: Dass ich dafür dankbar bin, dass du das machst.

00:26:18: Weil es sich nicht selbstverständlich ist.

00:26:21: Nein muss doch gar nichts dazu sagen.

00:26:23: Nimm es einfach!

00:26:24: Und ich mag ihnen und dir jetzt noch einen Song präsentieren aber vorher dich fragen zum Abschluss wie du auf diesen Song gekommen bist und was er für dich bedeutet.

00:26:38: ein sehr schöner Song über das ... gemeinsam alt werden, nämlich weiße Haare.

00:26:45: Oh ja!

00:26:46: Also ich hab mich schon auf der Wehend mit Julia, glaube ich, jetzt jemand gefunden... ... mit dem ich schon echt schwere Zeiten durch habe wie uns gegenseitig so gut kennen und die schwächsten Phasen und die... ...die dunkelsten Phase von uns ginge, dass ich kenn' und da durchgegangen sind.

00:27:00: Und ich wusste das ich mit ihr... mir vorstellen kann, dieses Bild aus einem Schaukelstuhl auf einer Veranda zu sitzen und wir haben falsche Hände und spielen noch Kniffel oder sowas.

00:27:11: Und ja...und ich hab sofort den Satz gehabt wenn wir beide weiße Haare haben werde ich noch immer in den Arm schlafen.

00:27:19: Ich würde immer deinen Namen sagen wenn mich jemand fragt das wird es.

00:27:22: für mich ist mein Name halt Julia und für viele andere ist jetzt halt dann

00:27:26: ein anderer

00:27:26: Name Wie zum Beispiel Thorsten.

00:27:30: Kommt tief aus deinem Herzen.

00:27:31: Du bist so ein Herzensmensch, so ein Gefühlsfeiter aber auch weil bei einem positiven und hoffnungsfrohen was aus deiner Musik spricht spürt man dabei auch immer wieder diesen Schmerz, aus dem das manchmal entstanden ist diese Hoffnung jetzt standen ist.

00:27:49: Minakuli und Hoffnung

00:27:50: passen gut zusammen oder?

00:27:51: Jeng und Yang nutzen sie die Chance Hören Sie die Songs von Florian Künster und nutzen sie, die Chance ihn auch live zu erleben.

00:28:00: Ich sage da gerne noch mal einige Termine an!

00:28:02: Sie können ihn erleben zum Beispiel in Hamburg am einundzwanzigsten August aber auch in Berlin ertritt er auf... Am zwanzigste August, dann achtundzwannzigste August in Köln im Tanzbrunnen, am siebendwanzigst November in Mannheim in der SAP Arena und am achtundzwanzigsten November in Dortmund in der Westfalenhalle und nicht durcheinander kommen.

00:28:22: das sind nur einige von noch vielen weiteren Terminen und die finden Sie auf www.flojan-künstler.de.

00:28:30: Willkommen bei Thorsten Wittke Spezial, nur hier auf Ihrem Radioparadieson.

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