Willkommen bei Thorsten Wittke SPEZIAL mit Götz Otto
Shownotes
"Es ist nur eine Phase, Hase!" Schauspieler und ehemaliger James Bond Bösewicht, Götz Otto, spielt die Hauptrolle in dieser Bühnenfassung nach dem Bestseller Roman von Maxim Leo und Jochen Gutsch. Zu Gast bei Thorsten Wittke gibt es spannende Hintergrund Infos über seine Film Karriere, die bei Steven Spielberg in "Schindler´s Liste" begann und nach James Bond so richtig Fahrt aufgenommen hat. Außerdem verrät er, warum er mit einem alten umgebauten Feuerwehrauto durch Europa reist. Und natürlich gibt es jede Menge Spannendes zur aktuellen Komödie im Ernst-Reuter Saal. Die Story: Götz Otto und Katja Studt spielen Mischa und Christiane, ein Paar, deren Routine aufgebrochen wird, als Mischa aus heiterem Himmel die Alterszeit angeboten wird. Er findet das gar nicht lustig. Sie hadert mit seinem Selbstmitleid. Freund Klaus, ein Bilderbuchmacho, gespielt von Thorsten Nindel, gerät völlig aus der Fassung, als er feststellt, dass seine Frau (Nicola Ransom) angefangen hat, einen 20 Jahre jüngeren Mann zu daten. Mischas und Christianes Sohn Lukas (Louis Held) schaut der Generation X erstaunt dabei zu, wie sie versucht, sich neu zu sortieren. Regisseurin Ute Willing hat eine Komödie inszeniert, die zeigt: Alt werden ist zwar nichts für Feiglinge, aber Lachen hilft ungemein! Freuen Sie sich auf Männer am Rande des Nervenzusammenbruchs und Frauen, die damit souverän umgehen. Weitere Infos: Komödie-Berlin.de
Transkript anzeigen
00:00:00: Schön, dass Sie dabei sind.
00:00:01: Schön, das Sie zuhören hier bei Ihrem Radioparadiso.
00:00:04: Willkommen bei Thorsten Wittke!
00:00:05: Spezial und ganz herzlich willkommen heiße ich Schauspieler Götz Otto.
00:00:10: schön, dass du da bist.
00:00:11: Ja vielen Dank, dass ich da sein darf.
00:00:12: Hallo
00:00:13: Ich freue mich sehr, dass Du da bist weil wir kommen später nochmal drauf zu sprechen.
00:00:18: Das ist schon toll so ein James Bond Schauspieler.
00:00:23: Also, du warst nicht James Bond.
00:00:24: Das ist schon klar!
00:00:25: Aber das beeindruckt mich.
00:00:27: Ich meine hey ich bin junger James Bond
00:00:32: aber wir
00:00:32: kommen darauf später zurück.
00:00:33: Du bist heute da weil du Theater spielst.
00:00:37: Sehr Komödie am Kuhdamm die residiert im Ernst Räutersaal in Reinigendorf.
00:00:43: es ist nur eine Phase Hase.
00:00:46: Da geht es um altproportierende Männer, so ab fünfzig.
00:00:51: Es geht auch um deinen fünftzigsten Geburtstag in der Rolle darf ich mal so sagen.
00:00:57: Woran erinnerst du dich noch an deinem oder von deinem fünftigsten Geburtssack zurück?
00:01:03: Der ist jetzt ein paar jährchen nur wenige Jahre liegt da zurück.
00:01:07: woran erinnert sich?
00:01:08: Naja, also ich find schon mal toll dass du dich an James Bond erinnerst.
00:01:11: Das ist fast genauso lange her.
00:01:16: Ja sehr, sehr lange hier.
00:01:17: Also mein fünftigster den habe ich natürlich.
00:01:20: was heißt natürlich aber Ich hab meinen fünfzigsten groß gefeiert.
00:01:22: Ich bin ein Freund des Feierens weil ich finde soziale Kontakte und soziales Umfeld ist Lebensqualität.
00:01:32: Je häufiger ich das um mich habe, desto besser ist es.
00:01:35: Wenn du an deinem Fünfzigsten denkst, strahlst du dabei!
00:01:38: Der Michael in der Rolle die du spielst, er ist nicht so glücklich weil er kommt von der Arbeit und soll dann in Alters Teilzeit gehen und schiebt da ganz schön den Blues mit einmal.
00:01:54: Wie gut kannst und konntest du dich in das Erleben und Verhalten von Michael reinversetzen?
00:02:00: Die Situation, die Misha hat bei uns im Stück ist eine andere Weile.
00:02:05: Er wird unverhofft.
00:02:06: also er wollte sowieso sein fünftigsten nicht feiern.
00:02:08: solche Leute kenne ich auch und war auch nicht auf jedem Fünfzigsten in meinem Freundeskreis weil nicht jeder gefeiert hat.
00:02:17: Aber Mischer will nicht feiern und darüber hinaus denkt sein Arzt, auch noch genau seinen Chef.
00:02:23: Er sei schon fünf Jahre älteren würde nicht fünftig, sondern fünfundfünfzig werden und schickt ihn in Alters Teilzeit.
00:02:29: Und das ist halt... So eine Kombination von Dingen, die der schwer aushält.
00:02:35: Wenn es mir so gegangen wäre am fünftigsten hätte ich damit auch Schwierigkeiten gehabt.
00:02:40: Aber daraus erwächst sich natürlich dann logischerweise... Na was heißt?
00:02:45: Logischerweise im realen Leben ist das nicht logisch aber im Boulevardtheater ist es natürlich logisch.
00:02:51: eine sehr schnelle und lustige Geschichte.
00:02:58: Ja, es ist wirklich lustig.
00:03:00: Es ist eine tolle Boulevard-Kombüte.
00:03:03: Man muss wirklich aufpassen, dass man auch keine verpasst.
00:03:05: Sehr viel Situationskomik ist dabei und es geht zurück auf ein Buch.
00:03:10: Ein Bestseller!
00:03:11: Es ist nur eine Phase.
00:03:12: Hase Das ist ja durchaus eine Situation, so Männer ab Fünfzig über Fünfzig die tatsächlich in so eine Phase reinrutschen.
00:03:20: Man sagt auch gerne Midlife Crisis, Alterspupatät, so wird das in dem Buch genannt und in diesem Stück wird es eben aber sehr humorvoll und humorig umgesetzt.
00:03:32: was sagst du?
00:03:33: Wie wichtig ist Humor bei so einem Thema und doch vielleicht insgesamt bei schwierigen Themen?
00:03:41: Also zunächst mal muss ich sagen, es geht gar nicht nur um älter werdende Männer.
00:03:45: Es geht generell ums Älterwerden.
00:03:48: wir thematisieren auch durchaus sowas wie Menopause und Endopause also hormonelle Veränderungen beim Mann und Frau, die ja durchaus stattfinden.
00:03:58: Und bei uns geht es auch um Dinge wie Bedeutungsverlust im Alter.
00:04:03: also wenn man plötzlich merkt man steht nicht mehr so ganz im Mittelpunkt der gesellschaftlichen Themen.
00:04:09: aber um auf das eine Frage zurückzukommen ich bin ein großer Freund des Atmens.
00:04:17: Ich atme wahnsinnig gerne.
00:04:18: atmen hat auch wenn man das mal übersetzt was mit Inspiration zu tun Und wenn man ganz locker ist und sich mit Problemen, mit Atmen stellt dann kommt vielleicht auch mal der Humor zum Zuge.
00:04:34: Wenn man wieder ausatmet da kann man gut lachen.
00:04:36: also ich finde Humor sehr wichtig und wir leben in so einer Zeit des Sofortismus alles.
00:04:43: Man erkennt ein Problem und sofort muss es muss man dem entgegentreten und das finde ich einen totalen Quatsch.
00:04:48: und gerade für so eine Thematik wie die sicher über den längeren Zeitraum hinzieht Entspannung und dazu gehört auch Lachen.
00:04:55: Man sagt ja auch gerne, dass Atmen
00:04:57: nicht vergessen.
00:04:58: Richtig!
00:04:59: Das ist ja aber eben auch, du hast es am Anfang ja auch angesprochen, das ist ja durchaus noch ein ernsthaftes Thema und die Themen, die ihr da behandelt sind ernsthaft, aber ihr setzt sie eben tatsächlich humorig um.
00:05:13: Wie viel wusstest Du vor dem Theaterskript vom Buch?
00:05:19: Ist es nur eine Phasehase... Ich
00:05:23: habe das mitbekommen des Buches.
00:05:25: Es gibt ja auch ein Film mit Christoph Maria Herbst, wobei die Geschichte des Filmes sich von der Geschichte des Theaterstückes weit entfernt muss man wirklich sagen ist eine ganz andere Geschichte.
00:05:36: aber es basiert halt eben auf dieser Problematik der Alterspuppetät.
00:05:43: also wenn Leute erkennen dass sie älter werden und sich plötzlich merkwürdig verhalten
00:05:47: Ja, Christoph Maria Herbst und Christiane Paul spielen da.
00:05:50: Und ich muss auch sagen... Ich sage es mal ganz ehrlich!
00:05:54: Ich fand eure Finde, eure Umsetzung viel, viel besser.
00:05:57: Das war jetzt nicht nur bei mir.
00:05:58: Vielen Dank was möchtest du
00:05:59: treffen?
00:05:59: Nein das ist tatsächlich so.
00:06:02: Ich kannte das Buch nicht aber ich finde es unterhaltsamer.
00:06:07: Auch wie soll ich sagen würdevoller umgesetzt.
00:06:10: an dieser Stelle Götz, was gefällt dir an der Bühnenfassung jetzt besonders gut?
00:06:17: Was gefällt hier an dem Spirit, an der Atmosphäre dieses Stücks besonders.
00:06:22: Als ich das Stück gelesen habe, hab' ich mich an ganz vielen Stellen plötzlich wieder erkannt.
00:06:26: Doch tatsächlich?
00:06:27: Ja doch natürlich!
00:06:28: Ich bin zwar ganz anders als Misha, trotzdem bin ich irgendwann mal vor meinem fünftigsten aber konsequent umgestiegen aufs Fahrrad und hab jetzt Fahrer nur noch Fahrrad.
00:06:37: also dass was Misha zum Exzess macht mache ich im offener normalen
00:06:42: Hebel... Deswegen fährst du auch so geschickt auf der Bühne um das Sofa rum.
00:06:45: Ja,
00:06:45: ich fahre wirklich viel, viel Fahrrad.
00:06:47: Ich benutze in der Stadt kein Auto mehr und ganz selten nur Effis.
00:06:53: Das ist das Erste.
00:06:53: also da habe ich mich selber enttäuscht weil ich hatte auch so eine Leidenschaft und bin da auch ganz ehrgeizig das Auto nicht zu benutzen.
00:07:01: Und ich habe eine Getreidemühle Zuhause die ich mir auch zum... Die habe ich zum Fünfzigsten bekommen Weil ich zu Hause Brot backe.
00:07:10: ... hab im Garten einen Holzbackofen und da habe ich eine Getreidemühle.
00:07:17: Also lauter diese Themen, die plötzlich abgehandelt werden... Die habe ich schon erlebt!
00:07:22: Und da musste ich sehr, sehr lachen und die Art und Weise wie damit umgegangen wird ist eben also wir nehmen es nicht auf die leichte Schulter das trifft Misha schon hart völlig verständlich.
00:07:37: aber wir lösen es dann Gut auf und lassen dem Zuschauer auch damit zurück, die sich die eigenen Gedanken über dieses, über seine eigene Altersproportät zu machen.
00:07:47: Ich glaube auch also ganz viele... Also ich schließe mich da nicht aus.
00:07:51: Finden Sie es wieder?
00:07:52: Man findet eh immer wieder Aspekte, wo man sagt ja also naja das ist so nicht Das ist ein bisschen übertriebbar.
00:07:59: So soll es ja auch sein, dass man mit einem genussvollen Abstand das Ganze dann auch genießen kann wenn's zu dicht dran wäre vielleicht auch dann wieder zu kritisch.
00:08:09: aber ich empfinde eben auch wir könnten uns über dieses ganze Thema ja auch altes Pubertät unterhalten was ich eben auch ganz spannend finde.
00:08:15: in dem Stück Misha wird aufgefordert, ja dann wenn du jetzt in der Alterszeit gehst, dann macht doch was.
00:08:21: Dann mach doch Hobbys und dann sagt das mal ich hab ja gar keine Hobbies und dann in der nächsten Phase merkt man dann geht er den Hobbis nach?
00:08:29: Dann wird aber auch dafür kritisiert.
00:08:30: also mit einem Mal macht er ja dann irgendwie Fahrradfahren oder Getreidemühle und dann wird das wieder... Ja
00:08:35: ich glaube da geht es in dem Fall um den Excess.
00:08:40: was ich wirklich wichtig finde ist, also egal in welcher Lebensphase und je älter man wird umso wichtiger wird das sich Beschäftigung zu suchen.
00:08:49: Egal ob man Arbeit hat... Ich finde Arbeit ist so ein Begriff über den man nochmal neu nachdenken müsste weil ich finde Beschäftigungen viel wichtiger und für Menschen die ihre Arbeit verlieren und ihre Bedeutung verlieren.
00:09:05: Und sich da nicht mehr beschäftigen, das ist ganz fatal.
00:09:08: Das ist im Lebenszeit also Lebenszeit die man ja verbringt und wie man so oder so nutzen kann.
00:09:14: Du hast im Programmeft steht ein schönes Lebensmotto was du hier zum besten gibst.
00:09:20: Das würde ich dir gern überlassen das nochmal zu sagen weil das habe ich als Lebensmoto selten bisher in dieser Formulierung eigentlich ehrlich gesagt noch nie gehört.
00:09:30: aber ich finde es super
00:09:31: Schlimmer als der Irrtum ist der Stillstand.
00:09:35: Also machen, ne?
00:09:36: Genau
00:09:36: machen!
00:09:37: Weil ich kenne das von mir selber wenn man so ein Problem hat und zögert weil man über dieses Problem nachdenkt und dann denkt man über das Problem nach und denkt darüber nach und dreht es nochmal in die andere Richtung noch mal dahin.
00:09:49: Und dass is nichts anderes als stillstand.
00:09:51: Man bewegt sich nicht und das Problem wird nicht gelöst.
00:09:54: Und meine Erfahrung ist einfach, wenn man in eine Richtung mal losgeht dann macht man vielleicht Fehler aber man bewegt sich und man verändert sich.
00:10:04: Man bleibt wach!
00:10:07: Also, ich bin gefragt worden nach so einem Motto und dann habe ich mir eben das ausgedacht.
00:10:12: Ausgedacht ist schön!
00:10:13: Aber es ist so trefflich und es hat eben auch mit Fehlerkultur zu tun.
00:10:18: mal wie du sagst man hat auch häufig ja Angst Fehler zu machen aber man muss natürlich immer auch oder sollte bereits ein Fehler zu.
00:10:24: Machen-Fehler zu machen ist besser als nix zu machen und einfach stillzustellen.
00:10:28: also Ich werde häufig gefragt zum Beispiel was magste lieber drehen oder Theater?
00:10:32: Und da sage ich immer Theater weil nicht weil auf der Bühne zu stehen so viel anders ist als für die Kamera, sondern weil ich proben kann.
00:10:40: Weil ich Fehler machen darf und machen soll!
00:10:43: Und das ist eine Arbeit, die ich total gerne mag, weil sonst geht es immer darum zu funktionieren was richtig zu machen und da darf ich gucken was noch anders geht und was auch falsch ist und warum es falsch ist.
00:10:59: also das sind so Vorgänge die ich beim Theater sehr genieße.
00:11:03: Ja, wie ist es bei dir gewesen?
00:11:05: du bist bekannter Schauspieler?
00:11:07: Vor allem würde ich sagen beim Publikum als Film- und Fernsehschauspielern bekannt.
00:11:14: Hast aber auch im Theater angefangen.
00:11:17: was hat dich damals in diese Branche gezogen?
00:11:21: eher schon damals das Theater oder eher der Film?
00:11:25: Geschichten.
00:11:26: also Ich fand es immer toll, Geschichten zu sehen, Geschichten zu hören aber auch Geschichten.
00:11:33: Zu erzählen.
00:11:34: und wie man das macht und wo man das Macht das muss sich ja erst mal rausfinden.
00:11:37: also ich war kein typischer.
00:11:40: Oh ich will auf die Bühne oder ich war nie in der Theater gehe oder sonst irgendwas.
00:11:44: Also ich habe nie vorher Theater gespielt.
00:11:46: Und
00:11:48: Aber was war dann so?
00:11:49: der Punkt wo du gesagt hast jetzt geh ich zur Schauspielschule?
00:11:54: Ich war Ruderer und bin dann als Ruderer untauglich tatsächlich eingestuft worden, also zumindest mit vier zunächst.
00:12:08: Also
00:12:09: fürs Rudern untauglich
00:12:11: eigentlich geworden
00:12:12: oder für die Bundeswehr?
00:12:13: Für
00:12:13: die Bundeswehre.
00:12:13: Ich war Sport in Valide, nennt man das also...
00:12:16: Weil du zu viel gerudert
00:12:17: hast?
00:12:17: Ja aus heutiger Sicht ein Knie aber egal.
00:12:21: und auf jeden Fall habe ich diese achtzehn Monate weil ich hatte verweigert geschenkt bekommen hab dann einen Buch in ihr Hand bekommen über Schauspielschulen.
00:12:28: wie ich dahin gekommen bin an dieses Buch weiß ich nicht mehr.
00:12:31: Und dann dachte ich mir, diese geschenkten achtzehn Monate.
00:12:34: Das ist ja großartig!
00:12:36: Die kannst du doch nutzen um was für dich zu machen.
00:12:39: und dieses Schauspielschule dachte ich mehr.
00:12:42: Ich meine das klingt auch wie eine Schule fürs Leben.
00:12:44: man lernt zu sprechen Man lernt sich mit seinen Fehlern auseinanderzusetzen Mit seinen Blockaden mit sein Wie auch immer?
00:12:50: Man lernte Fächten reiten wie auch immer Perfekt.
00:12:53: Was besseres kannst du doch nicht machen mit diesen achtzehn Monaten?
00:12:56: Ja, völlig blauäugig!
00:12:58: Also wirklich total komplett idiotische Ansatz.
00:13:02: Ein super Ansatz!
00:13:03: Weil natürlich ganz viele Leute mit Leidenschaft und... und träumen auf diese zu diesen Prüfungen gehen.
00:13:12: Aber es funktioniert auch nicht, ich bin erst mal... Hatte auch keine Ahnung von Theaterliteratur!
00:13:17: Ich habe dann hier in Berlin gewohnt und bin da im Weddingen in die Stadtbücherei gegangen und hab mir Stücke gesucht und lange Textpassagen rausgesucht weil wo sind Monologe?
00:13:28: Keine Ahnung!
00:13:30: Und dann hab' ich Beckett gespielt also einen eighty-jährigen Mann in der Tonne im Endspiel als Achtzehnjährige und viele andere Sachen auch.
00:13:38: Und dann haben die bei der ersten Prüfung gesagt, was wollen sie eigentlich?
00:13:41: Ich sage ja ich will auf so eine Schauspielschule!
00:13:44: Dann haben die mir erst mal Tipps gegeben für die nächste Prüfungen.
00:13:46: Ja und dann habe ich wirklich viele Prüfungen gemacht.
00:13:49: und je länger ich diese Prüfungs gemacht habe desto mehr habe ich gemerkt dass das echt Spaß macht und dass das was für mich wäre.
00:13:58: Viele prüfungen gemacht.
00:13:59: Und irgendwann bin ich in München gelandet.
00:14:02: Wann zum Film?
00:14:04: Also weil das war dann erstmal ja Theater tatsächlich.
00:14:07: Das war Schauspielschule.
00:14:09: und während der Schauspielschule habe ich schon mit einem Kollegen zusammen eine Firma gegründet, die sich Ideas Concepts Scripts FreeX heißt sie gibt es immer noch und da haben wir Drehbücher und Konzepte für Film- und Fernsehen geschrieben.
00:14:25: unter anderem hab ich einen berühmten Zettel also berühmt deswegen, weil die ZDF Weihnachtsmeerteiler sind immer ganz bekannt.
00:14:34: Anna und so, da hab ich Frankie geschrieben mit der Firma zusammen.
00:14:37: das war lustig und viele andere Sachen auch.
00:14:40: und dann bin ich plötzlich also auch gefragt worden ob ich irgendwie drehen wollte.
00:14:46: wenn man auf der Schauspielschule war, kam häufiger auch mal Caster vorbei und so ging es dann nebenher
00:14:52: alles.
00:14:53: Spannend!
00:14:53: Ja ist total spannend und dann wird einmal mit Steven Spielberg
00:14:58: Ja, das war auch Zufall.
00:14:59: Also natürlich war es Zufalls.
00:15:00: Schindlers Liste?
00:15:01: Man muss dazu sagen, dass ist noch länger als dreißig Jahre.
00:15:05: Noch länger als James Bond!
00:15:07: Und selbst bei James Bond gab's grad mal Internet... Bei Schindler's Liste gab's das noch nicht und dementsprechend vielleicht gab's aber was wurde von niemandem benutzt und deentsprechend bin ich da auch an der Set gekommen.
00:15:23: Also die Geschichte ist auch so absurd.
00:15:27: Man hat natürlich kein Handy gehabt, wenn man schon kein Internet hatte.
00:15:29: und dann bin ich nach Hause gekommen von der Schauspielschule Und da war ein Zettel bei mir auf dem Schreibtisch in der WG Herr Fleischacker in Wien anrufen.
00:15:38: Ich war vorher in Graz ab der Schausebotschule und war auch häufiger in Wyn gewesen um dort lustige Sachen zu machen und dachte wahrscheinlich habe ich irgendjemanden in Wynn kennengelernt und der heißt mit Nachnam Fleischacker weiß sich nicht komischer Name Aber hab das erstmal ignoriert.
00:15:54: Und dann irgendwann ist mir der, komm da rufst du mal an?
00:15:57: Dann rufe ich dann da an und dann sagt der Typ wo haben sie die Nummer?
00:16:00: Ich sag
00:16:01: Sie haben bei mir angerufen!
00:16:02: Nein nein
00:16:03: nein, wo haben Sie die
00:16:04: Nummer?!
00:16:05: Nein ich habe mich beantragt auch haben Sie... Was geht's denn Steven Spielberg?
00:16:10: Ich was?
00:16:11: Ja es geht um den neuen Film von Steven Spielberg.
00:16:13: Oh Gott was sind Hilfe?
00:16:15: also bis heute ist nicht klar geworden warum er meine Nummer hatte.
00:16:18: wirklich Fritz Fleischacker in Wien ist ein Caster, ein internationaler Caster.
00:16:23: Und dann bin ich für zwei Wochen nach Krakau gegangen und bin anschließend Lockermann halbes Jahr auf körpereigenen Drogen gewesen weil das so wahnsinnig interessant und toll war!
00:16:37: Also das war noch nicht der Durchbruch an der Stelle?
00:16:40: Nein,
00:16:40: überhaupt nicht.
00:16:42: Zum Thema Internet deswegen wollte ich das erwähnen weil... Ich bin ans Set gekommen Steven Spielberg!
00:16:49: Ich hatte keine Ahnung wie er aussieht.
00:16:51: woher soll man das denn wissen?
00:16:53: Man kann den Mann ja nicht
00:16:54: googeln
00:16:56: und in der Regel natürlich gab es so Publikationen wie Cinema und so weiter und sofort hätte ich ganz lange irgendwo suchen müssen weil in der Regel sind nicht die Regisseure da drauf sondern die Schauspielenden.
00:17:05: Naja, auf jeden Fall das wollte ich nur erzählen in Bezug auf das Internet.
00:17:10: Ja, das finde ich total spannend!
00:17:11: Also wie unbedarf und damit auch erfolgreich das sein kann?
00:17:15: Wie war denn die erste Begegnung mit Steven Spielberg?
00:17:17: Die erste Begehung, die war sehr absurd weil... Ich sollte da eigentlich hin.
00:17:24: und eigentlich nur die Kostümabnahme also Schauspieler wird angezogen.
00:17:28: Ich hatte natürlich die obligierte Nazi-Uniform an Und die mir besonders, nicht besonders gut passt aber das nur nebenbei.
00:17:35: Ach so groß ja!
00:17:37: Und dann sind wir halt da eben an Zett gegangen.
00:17:39: und Spielberg wo ist der?
00:17:41: keine Ahnung?
00:17:42: Er war so ein Typ mit langen Haaren, lange weiße Haare.
00:17:44: Der sieht interessant aus.
00:17:45: Das ist doch bestimmt Steven Spielberg.
00:17:47: es war der Special Effects Mann.
00:17:49: Und Spielberg stellte sich als netter, fertiger, langhaariger Mensch heraus.
00:17:56: Der gesagt hat mich angeguckt und hat gefragt can you shoot?
00:18:01: Und ich, natürlich... Ich bin schauspielig.
00:18:02: Ich kann alles!
00:18:03: Ganz klar.
00:18:04: Wie gesagt, ich hatte verweigert.
00:18:05: Ich habe noch nie eine Waffe in der Hand gehabt bis dahin.
00:18:07: Aber
00:18:07: ich kann Reiten fechten oder nicht?
00:18:09: Klar, kann ich schießen.
00:18:10: und da gab es eine Szene wo Ray Fiennes, der den Hamon Gütt gespielt hat ist ein Hund gestohlen worden und er lässt die Verdächtigen alle in einer Reihe aufstellen und fragt wer das Hund gestohlend hat meldet würde ein oder andere umgebracht werden.
00:18:30: und ich sollte.
00:18:31: das war gar nicht im Drehbuch und es war gar Nicht klar.
00:18:33: Ich sollte dann plötzlich hatte ich irgendwie sollte da hingehen und mit einer Waffe Und dann schießt er den erste übernen Haufen.
00:18:39: erst mal sollte ich da die ganze Zeit neben hinterher laufen und Druck aufwachen Tell you come in and stole the chicken und bla bla bla.
00:18:45: Das war schon okay, und dann schieße der den ersten übereinen Haufen.
00:18:49: Und jetzt kam meine Aufgabe.
00:18:52: Ich sollte als Büttel von Armo und Goethe noch mal hingehen... ...und diesem Körper da unten einen Fangschuss geben!
00:18:59: Und ich war total aufgeregt, hat mir oh Gott, Hilfe Scheiße jetzt.
00:19:02: Ich wollte eigentlich nur zur Kostümprobe und dann wollte ich auch noch... Also ich war völlig überfordert.
00:19:07: Spielberg hat das gesehen und hat dann anstatt zu sagen beruhigt dich ist doch nur ein Hollywood-Film.
00:19:13: Hat er gesagt?
00:19:16: macht ihr keine Sorgen, ich bin nur auf der Hand.
00:19:18: Ich sehe nur die Hand!
00:19:19: Macht ihr keine Sorge?
00:19:20: Ich so ohh.
00:19:20: ok wenn du... weil die Kamera sei NUR auf der hand.
00:19:24: und da dachte ich mir wenn die Kamera nur auf den Hand ist die abschießt naja das war wurscht.
00:19:27: da war also die Aufregung weg und dann hat er aber gesagt du pass' aber auf da unten ist ein Dummy könnte eine explo-.
00:19:33: also es gibt ne Explosion.
00:19:34: ich möchte nicht dass Du dich verletzt Also halt dir bitte die Hand vor's Gesicht nicht dass es in die Augen geht.
00:19:40: So also ich mach das mit der Hand der Waffe so und schieße da.
00:19:47: Und dann guck ich mir ein paar Tage später die Muster an, und ich bin natürlich full frame!
00:19:51: Diese Geste mit der Hand sieht wahnsinnig professionell aus und ganz cool.
00:19:58: Da hat er mich ordentlich beschissen aber es hat funktioniert und das war irgendwelche einige Erfahrungen am Set diesbezüglich gemacht, die ich aus heutiger Sicht anders sehen würde.
00:20:09: damals fand ich total faszinierend
00:20:12: Wenn man schon bei Schindlers Liste irgendwie gespielt hat und angefangen hat, mit Steven Spielböcker arbeitete.
00:20:18: Und das so ganz am Anfang seiner Karriere.
00:20:23: Wie schnell kommt da der Gedanke auf?
00:20:25: Jetzt gehe ich den ganz großen Schritt.
00:20:27: nur noch Hollywood-Produktionen und am besten auch umziehen nach Amerika.
00:20:31: Ich meine dann kamen siebenundneunzig auch noch James Bond.
00:20:34: Na ja also nach so einer Produktion wie Schindler's Liste Da kam der Gedange überhaupt nicht auf.
00:20:40: Nein, überhaupt nicht.
00:20:41: Ich war da einer von relativ vielen deutschen Darstellern und es war eine tolle Erfahrung wie vorhin erwähnt.
00:20:49: ich war auf Körper eigenen Drogen für eine ganz lange Zeit weil's wirklich sensationell war Und ich wirklich danach auch dachte ach ich will sowas wieder haben.
00:20:57: ja das war schon klar!
00:20:58: Ich mich wollte so ne Produktion!
00:21:01: Toll aber ich hatte da jetzt.
00:21:04: Ich bin dann nicht davon ausgegangen, dass das ein Startschuss für eine Karriere internationaler Natur sein könnte.
00:21:10: Dazu war die Rolle viel zu klein und also Kollegen wie zum Beispiel Jochen Nickeler hat eine riesengroße Szene gehabt in dem Film Riesen groß hat irgendwie Schindler durchs Ghetto geführt und so und ist komplett rausgeschnitten.
00:21:26: Also man muss da sehr vorsichtig sein mit Hoffnung und Juhu Und jetzt geht's ab und Nachbond.
00:21:33: war das anders?
00:21:35: Bleiben wir
00:21:35: ruhig mal vor Bond.
00:21:38: Wie ging es denn los?
00:21:40: War das ein normales Casting, bist du da auch so reingerutscht?
00:21:43: weil Bond würde ich schon sagen, Bond ist so dein Durchbruch gewesen.
00:21:47: Absolut ja, ich hatte davor noch eine andere kleine Produktion gemacht in München.
00:21:51: Eine deutsch-englische Kuppproduktion die hieß The Wanderer mit Brian Brown.
00:21:56: Das war der Mann aus Gorillas im Nebel und der Partner von Tom Cruise in Cocktail Und der hatte so eine eigene Serie, die hieß The Wanderer und da hab ich mitspielen dürfen.
00:22:09: Die englische Casting-Agentin war Demi Megurims... ...und sie hat sich dann an mich erinnert!
00:22:15: Weil ich hatte wirklich ne ganz kleine Minirolle aber es hat gereicht um mich nach London zum Casting einzuladen.
00:22:25: Wie war das für dich der Anruf?
00:22:26: Ja du bist mit dabei.
00:22:30: Meine Anruf, das war lustig.
00:22:31: Weil da hatte ich gerade das erste Mal ein Mobiltelefon.
00:22:36: Da kann man sich so... Also ich kann mich daran erinnern dass ich so viel in der Zeit habe, weil ich ganz stolz ein MobilTelefon und war.
00:22:43: mit diesem Mobiltelevons würde ich heute nicht mehr machen im Stadion Und habe mir ein Derby zwischen Bayern und Sechzig angeguckt, meine Vereine ist Sechzig.
00:22:53: Wir haben nicht gewonnen, er überraschenderweise!
00:22:56: Aber ich hab gewonnen weil ich einen Anruf bekommen von Debbie McWilliams und die hat gesagt hey komm doch mal zum Casting nach London.
00:23:03: und dann habe ich gedacht okay... Gut, mach ich natürlich auf jeden Fall.
00:23:07: Aber bin auch da nicht davon ausgegangen dass das klappen würde weil ich hatte kurz vorher eine Anfrage die war schon relativ weit Das war Verhöfen der wollte ein Film mit Schwarzenegger machen Der hieß The Crusader oder the crusades oder sowas und da war Ich eigentlich schon fest gesetzt.
00:23:24: aber dann ist am freitag dem dreizehnten Die ganze produktion gekanzelt worden Und dann dachte ich mir nur weil dich jemand zum casting einlebt nach London heißt es nix.
00:23:34: Deswegen bin ich ja ganz entspannt hingefahren oder hingepflogen, die haben mir dann... Ich weiß gar nicht gefühlt was First Class aber wahrscheinlich gibt es das gar nicht nach London.
00:23:43: Also auf jeden Fall ein sehr edles Flugticket nach London bezahlt und da bin ich von einem leverierten Fahrer also der hatte Uniform und Hut auf dem Kopf.
00:23:54: In ein britisches Taxi?
00:23:56: Nein, in einer Limousine eingefahren gestiegen.
00:23:59: Das war ein geiles Casting krass!
00:24:03: Und dann sind wir nach London reingefahren.
00:24:06: Piccadilly ins Büro von Aeon Productions.
00:24:09: Dann gibt es einen ersten Empfang.
00:24:11: Da setzt man sich hin, da kriegt man einen Tee.
00:24:13: Dann kommt man in den zweiten Empfang... ...dann wird man gefragt ob man vielleicht auch was anderes trinken will.
00:24:20: Also ich dachte schon, yeah that's Bond live.
00:24:22: Aber jetzt muss man hier zum Arbeiten.
00:24:24: Dann habe ich den Regisseur getroffen Roger Spottiswood und der bis heute nicht mein größter Freund ist und ich nicht sein, aber egal.
00:24:35: Warum nicht?
00:24:37: Auf jeden Fall guckt er mich so an und sagt Hallo was hast du denn so gemacht?
00:24:40: Und ich sage Na ja ich hab es jetzt naja gut schönes Liste kann man nicht wirklich zählen aber ich hab hauptsächlich Theater gemacht.
00:24:46: Ja, und zu Filmen sag ich gar nicht so wirklich viel.
00:24:49: Und was hast du so gemacht?
00:24:50: Oh Gott oh Gott das wird ja langweilig!
00:24:52: Ich hab Theater gespielt also so ging.
00:24:54: dieses ganze Gespräch war schrecklich dachte schon wird nichts.
00:24:57: und dann hat der Bemäck Williams eben die Casterin mich zur Produzentin gebracht Und Barbara Broccoli, unwesentlich älter als ich.
00:25:07: Also ich damals Ende zwanzig sie vielleicht Anfang dreißig sitze eine wahnsinnig attraktive Frau mit langen schwarzen Haaren und Schwarzen Lederstiefeln hinter einem riesengroßen Schreibtisch.
00:25:20: Das ist die Produzentin von James Bond.
00:25:23: Wahnsinn!
00:25:25: So und ich also völlig geflasht stehe da kam gerade von einer deutschen Produktion in der Bundeswehroffizier gespielt hatte mit ganz, ganz kurzen Haaren und dann flüsterte also den Bemerk Grimm ist der ins Ohr.
00:25:38: Hallo, das geht's auch doch?
00:25:39: Und dann hielt die das Telefon.
00:25:40: Z.B.,
00:25:41: sagt er ins Telefon Hold on a second.
00:25:43: Very good looking German guy here!
00:25:46: Hielt dann das Telefons zu, guckte mich an und sagte okay you have twenty seconds to introduce yourself.
00:25:53: Also ich hätte zwanzig Sekunden um mich jetzt vorzustellen weil sie ist am Telefon.
00:25:57: Und dann ist mir eingefallen, ein Big.
00:26:00: I'm bad!
00:26:01: I am bold!
00:26:02: I´m German!
00:26:02: Five seconds keep the
00:26:04: rest!".
00:26:04: Also ich bin groß, ich bin deutsch... Ich bin glatzköpfig.
00:26:07: fünf Sekunden den Rest kannst du behalten und das hat mich zumindest in die nächste Runde gebracht.
00:26:14: Das hat man nicht die Rolle gebracht.
00:26:16: also es wird oft kompoitiert als wäre das die Entscheidung gewesen aber zumindest hat's mich weitergebracht
00:26:23: Und dann warst du nachher nicht glatzköpfig, sondern blondiert.
00:26:26: und inwieweit würdest du sagen auch deine Füße.
00:26:30: Wie groß man kann das nachlesen aber jetzt mal aus deinem Munde.
00:26:33: wie groß bist du wirklich mittlerweile?
00:26:35: Keine Ahnung irgendwas unter knapp unter zwei Meter.
00:26:38: ich bin größer als viele andere.
00:26:39: Eins acht neunzig so, eins neunundneunzig und so... Inwieweit hat deine Füsis dir da auch geholfen?
00:26:44: weil du bist ja super in dieser Rolle.
00:26:47: der Morgen stirbt nie mit Piers Borsenden und Du bist einer der Schergen der Böse, wicht er da so?
00:26:53: die Drecksarbeit?
00:26:55: Der finale Kampf auf dem Stealth Boat.
00:27:01: Ja, die Größe natürlich du Erscheinung hat immer was mit Schauspielerei zu tun.
00:27:05: wie wirkt jemand also gegen seine Wirkung?
00:27:07: anzuspielen ist ganz schön schwer.
00:27:10: Leichter ist es sie zu benutzen.
00:27:15: Es limitiert mich auch.
00:27:16: ja also ganz.
00:27:17: ich höre ganz oft das viel zu groß Als Staufenberg gemacht wurde, als Beispiel mit Tom Cruise durften die deutschen Darsteller nicht über ins Achtzig sein.
00:27:31: Ja
00:27:32: kann ich mir vorstellen weil Tom Cruise trägt Absätze da will eigentlich immer... muss immer ein bisschen größer, größer werden durch die Kostüme.
00:27:42: Ja so als großer Mann ich kann mir das vorstellen also gerade nach James Bond grade noch so einer physischen Rolle und Bösewicht und so bist du doch bestimmt erst mal.
00:27:50: ne ich weiß es ja auch durch die Filme in physischen Film in Action-Film eingesetzt worden gerne als bösewichte aber vor allem diese körperlichen Rollen.
00:28:02: hast Du War das für dich okay oder hast du dir damals auch schon gewünscht, Mensch?
00:28:06: Ich würde mal gerne so eine Komödie spielen.
00:28:08: Wie jetzt in einer Komöde... Oder ein Drama, sowas ganz tiefgehendes.
00:28:15: Also zeig mir einen Schauspieler!
00:28:19: Einen jungen Schausspieler der sich nicht sagt ich möchte so möglichst viel und variantenreich im Leben spielen wie möglich.
00:28:26: natürlich wollte ich nach James Bond nicht schon wieder die fünfundreißigste Fiese mit Abteilung spielen Vor allen Dingen, weil ganz häufig so negative Charakteren nur Funktionsrollen sind.
00:28:39: Und darauf hatte ich wirklich keine Lust.
00:28:41: also wenn einfach nur ohne Sinn und Verstand halt irgendjemand die Leute ummackelt oder sowas ist erfandlicher macht als Schauspieler auch keinen Spaß.
00:28:51: Wenn man da hat mal nichts zu spielen.
00:28:53: Also...
00:28:54: Einfach eine böse gucken?
00:28:56: Es gibt da keine Fallhöhen und gar nix.
00:29:00: Ja, mittlerweile bin ich aber... also wie oft ich dieses Bond-Bösewicht höre?
00:29:05: Das höre ich häufiger als Schauspieler in der Klammer.
00:29:09: Und da... Also mittlerweile habe ich da überhaupt nichts mehr dagegen.
00:29:12: im Gegenteil es öffnet Türen.
00:29:14: Ich wäre wenn nicht Bondböse-Wicht gewesen wäre vielleicht auch nicht bei dir und vielleicht auch auf der Komöde im Kudam sondern das hat mir wirklich was gebracht!
00:29:27: Auch für meine Karriere.
00:29:29: Deswegen möchte ich es auch nicht missen.
00:29:31: Das ist ja auch klasse, das sieht man eben auch dass du dann ja weiter besetzt worden bist und jetzt in so einer Komödienrolle und ich gebe da auch ganz ehrlich zu als sich das sah und las dachte ich okay das ist ja aber ein ein angeschlagener Mann.
00:29:50: Also so, ne?
00:29:51: Ein Mann in der Krise und Götz Otto oder man da strahlende große Mann.
00:29:59: Bösewicht oder nicht aber schon so eine Heldenfigur.
00:30:02: Hast du eine Heldenausstrahlung?
00:30:05: Und jetzt spielt er da so einen Anfang-Fünfzigjährigen.
00:30:14: Wie war das jetzt bei der...
00:30:15: Du hast doch nicht gesagt, ob du es mir geglaubt hast.
00:30:18: Ich hab's dir geglauben!
00:30:19: Also spätestens seit diesem hautengen Fahrradanzug dachte ich ja dass ist schon bedauernswert.
00:30:25: nein also die Ute Willing die Regisseurin wie war das da für dich so?
00:30:31: Also dieses wie sie auf dich eingegangen also als du Skript gelesen hast hätte auch sein können dass du sagst achso ich dachte ich übernehme hier die Rolle von dem Thorsten Ninde.
00:30:42: Ja, die ist auch schön.
00:30:44: Die ist hervorragend.
00:30:47: Das ist mit Abstand die lustigste Rolle, weil der sich am weitesten aus dem Fenster lehnt und am weitest und am peinlichsten eigentlich ist.
00:30:58: Aber mit Ute war das... Ich muss ganz ehrlich sagen und ich habe noch nicht so häufig mit Regisseurinnen gearbeitet.
00:31:06: Also auch im Theater ist es selten bei vor der Kamera war es sehr, sehr selten.
00:31:13: jetzt gibt's Pro Quote und das verändert sich Und ich fand es ja angenehm eine Regisseurerin für dieses Thema zu haben.
00:31:21: also ein Weil der Fokus ist da auf die Alterspubatität eines Mannes und jetzt guckt aber eine Frau drauf.
00:31:29: Und das war ein gutes ergänzendes Element, weil wenn wir nur irgendwie Männergeschichten erzählt hätten... Das wäre zu langweilig.
00:31:38: Es gibt eine tolle Situation in der Vorstellung, in der ich
00:31:41: war.
00:31:41: Da gibt es die Situation wo der Thorsten Nindl das Spiel, die muss man eben gucken den Klaus, wo er so sagt so Gedanken versungen.
00:31:50: ach wie war da schön als wir noch den Frauen hinterher pfeifen konnten und sie antatschen konnten und so und es hat ihn sogar gefallen.
00:31:57: Und im Publikum gab es von einer Seite mit einmal ein Applaus
00:32:03: Ein Mann Ich gehe davon aus dass sein Mann war
00:32:05: aus, dass es ein Mann gewesen ist und alles so geklatscht.
00:32:11: Und dann kommt ja direkt die Retturkutsche von deiner Frau in der Rolle von Christiane, die sagt,
00:32:19: das machst du auch nie wieder!
00:32:21: Nein, sie sagt einfach, für dich war das vielleicht schön.
00:32:24: Für uns ist es überhaupt nicht schön.
00:32:26: Meinst du, es macht Spaß als sexual Objekt missbraucht zu werden?
00:32:31: Das ist übrigens nicht im Stück drin
00:32:34: Und es brandelte Applaus auf und ich dachte auch so,
00:32:38: yes.
00:32:38: Aber da dachte ich Moment und danke dass du das für mich beantwortest.
00:32:42: Ich dachte
00:32:43: moment ist das wirklich im stück drin?
00:32:45: Ist das im buch?
00:32:46: kommt das da wirklich vorwähntes buch nicht gelesen habe?
00:32:48: Ich glaube der hätte geglaubt das nicht und dachte Maha!
00:32:52: Da kommt die Regisseurin
00:32:54: zum Vorschein.
00:32:54: Ich meine, Klaus macht sich da auch mit diesem Spruch ganz offensichtlich sehr angreifbar und diminuiert sich damit natürlich selber.
00:33:07: Und man hätte es so stehen lassen können.
00:33:09: Aber ich fühle mich das komisch
00:33:11: an.
00:33:11: Ja absolut!
00:33:12: Ich meine mindestens einer hat geklatscht.
00:33:15: Das passiert doch häufiger dass wenn Klaus dann sagt heute hast du wegen nur weil du den Frauen hinterher verhälfst gleich eine Mitu-Klage am... an der Backe.
00:33:26: Da fühlen sich ganz erstaunlicherweise viele Männer abgeholt und es war Ute, uns allen auch wichtig das zu relativieren und in die Realität zu holen.
00:33:39: Fand ich gut?
00:33:39: Also finde ich gut!
00:33:41: Und damit ist es für mich ein sehr modernes Stück und eben nicht so eins, was nur so billige oder gar nicht so billig K-Lauer jetzt irgendwie
00:33:52: abfeiert.
00:33:52: Aber keine Sorge haben wir auch!
00:33:54: Ja
00:33:55: also es ist unterhaltsam.
00:33:57: man geht damit mit einem Lächeln raus und sagt sich ja genau so sind ihm auch nur alle anderen und ich zum Glück.
00:34:06: Ich zum Glück nicht.
00:34:08: Nun haben wir schon darüber gesprochen dass du auf die Fahrrad fährst Aber ich hab mitbekommen, du hast ein Feuerwehrauto.
00:34:16: Da mach' ich mal nachfragen als wenn ich hör', du hast einen Feuerwehrautor und denk' so ja naja klar irgendwie jeder hat ein...jeder Junge hat ein Feuerwehrauto oder schiebt da über den Teppichboden oder so.
00:34:25: also
00:34:26: wirklich
00:34:26: ein Feuer-Wer-Auto?
00:34:27: Also richtig großes?
00:34:29: Naja so ganz groß ist es.
00:34:30: Das ist
00:34:31: kein Leiterwagen.
00:34:32: Na ja das hatte eine Leiter oben drauf.
00:34:39: der Reihe nach.
00:34:39: Ja, ich war immer schon ein Freund des alten Autos also ich hatte immer Oldtimer und alte Autos, hat mir immer mehr getaugt.
00:34:47: jetzt wie gesagt nur noch Fahrrad aber alter Autos und... Ich hatte meinen schönen Peugeot verkauft und hatte mir überlegt ich will ein neues Auto haben das aber Mehrwert hat und auch einen Familienwert weil dieses alte Auto sonst bin ich da immer alleine mit unterwegs und vielleicht noch meine Frau.
00:35:05: Aber ich dachte mir hey wenn wir altes Feuerwehrauto umbauen, als Camper und das als Familie machen.
00:35:13: Dann haben wir gemeinsam die Feuerwehr ausgebaut also da was Gemeinsames und können dann noch gemeinsam wegfahren und die Kinder haben auch noch ein Festivalmobil und dann können sie damit auch Festwärts fahren.
00:35:28: Das war der Gedanke und ich habe gesagt, da hab' ich dieses Auto gekauft mitten in der Pandemie.
00:35:32: Das war auch sehr schräg!
00:35:33: Und dann habe ich zur Familie gesagt, Familie?
00:35:35: Ich hab jetzt dieses Auto ge- kauft.
00:35:36: Wir machen uns dieses Projekt gemeinsam... ...und wenn ihr nicht mitmacht, dann verkauf' ich die Karre wieder.
00:35:41: Schnitt!
00:35:44: Es ist eine Kind hat Abitur, das andere Kind hat Harada... ...dann wir auch immer... ...ich hab's auf gut Deutsch alleine gemacht einfach und hab es aber nicht verkauft.
00:35:56: Also ich hatte dieses Fahrzeug, dann war ich vor zwei Jahren auf der Berlinale, kam zurück und dachte eigentlich irgendwie.
00:36:02: Ich will was eigenermächtigen!
00:36:03: Ich will mich selbst ermächtigend in meinem Beruf mit dem was ich mache und es geht mir gar nicht darum zwingend Geld zu verdienen sondern etwas zu tun was ja was bedeutet.
00:36:14: Und da habe ich überlegt und ich bin immer schon gewesen, ein sehr großer Freund Europas hat auch einen gemeinsamen Podcast mit einer Journalistin aus Wien zusammen, Nana Walzer.
00:36:24: Da ging es um Europe Now beziehungsweise Europa Direct und da haben wir zum Beispiel auch den größten On die östgrößte Online Demo gemacht nach dem... Kriegsbeginn oder nach dem Angriffskrieg von Russland, auf die Ukraine und solche Sachen.
00:36:43: Also Europa war und ist mir total wichtig!
00:36:47: Und weil ich auch selber vom europäischen Kulturraum sehr profitiert habe... Ich hab viel international arbeiten dürfen.
00:36:53: das war super easy und meine Eltern leben in Frankreich oder lebten in Frankreich.
00:37:02: Geisterter Fan des europäischen Friedensprojektes.
00:37:05: So und jetzt habe ich gesagt mach doch was über Europa, nur was ist denn Europa?
00:37:09: Ja also wie kann man das definieren?
00:37:12: und Da geht es mir nicht um die EU, sondern wirklich um Europa.
00:37:17: und das auf dass sich die meisten Leute da einigen können als Definition ist der gemeinsame europäische Kulturraum.
00:37:24: Aber was ist denn dieser?
00:37:26: Was macht den
00:37:27: denn aus?
00:37:29: Den muss man definieren dachte ich auch.
00:37:31: und dann bin ich losgefahren und hab zunächst wollte ich Podcast machen und dann habe ich über ganz viele Kameras mitgenommen und bin dann alleine zuerst mal nach Aachen gefahren weil Ach, und dachte ich mir ist ein guter Punkt um anzufangen.
00:37:45: Da steht der Dom das älteste Sakrale Gebäude nördlich der Alpen dann natürlich Karl der große Parter Europäe usw.
00:37:52: hab den Dombaumaster da interviewt und den Vorsitzenden des Kalspreises und bin dann weiter und habe danach Leute getroffen mit denen schon gearbeitet haben aber oder auch wildfremde Leute auf der Straße und spreche Europa und das gemeinsame Friedens- und Gesellschaftsprojekt.
00:38:12: Und halt eine Sache muss ich sagen, weil du gesagt hast ja, dass muss man definieren!
00:38:17: Das dachte ich am Anfang auch und es ist so lustig, weil es ist SO deutsch!
00:38:21: Man kann das nicht definieren... Ich dachte auch, ich gehe jetzt los und definiere den gemeinsamen europäischen Kutte?
00:38:28: Wie soll das
00:38:28: gehen?!
00:38:29: Kultur ist ständig im Wandel zum großen Glück hier und hat keine Anfang und kein Ende.
00:38:34: Aber das muss sich auch erstmal kapieren, ich bin wirklich deutschlos
00:38:37: gefahren.".
00:38:37: Und
00:38:37: das ist aber wirklich das was ja auch dann der Erkenntnisgewinn ist.
00:38:40: Das herauszufinden dass es eben dieser Kulturaum ein beweglicher Raum ist kann nicht mehr vorstellen.
00:38:46: einer der sich immer wieder verändert und da auch Europa irgendwie ja eins und doch ja auch ganz unterschiedlich ist
00:38:55: und ganz offensichtlich so unterschiedlich ist, dass der Deutsche denkt er könnte das definieren.
00:38:59: Und der Spanier denkt wozu?
00:39:01: Also dass wir auch durchaus sehr unterschiedlich sind in Europa und die Gemeinschaft der Vielfalt sind.
00:39:10: Das alles zu featuren und darüber nachzudenken, das wollte ich mit diesem Format... Also
00:39:20: es klingt nach einem Dokumentarfilm oder nach einer Dokumentarserie.
00:39:24: Ich wollte damit eine Dokumentaserie machen, die ich auch mehreren Sendern angeboten habe.
00:39:31: aus diversen Gründen wollten sie das nicht machen und jetzt kann man sich das Ganze auf YouTube angucken.
00:39:36: da gibt's einen eigenen Kanal der heißt Ago Europe, zwanzig fünfundzwanzig.
00:39:41: Ego?
00:39:42: Ja wie meine Initialen Go Europe.
00:39:47: Und da gibt es die ersten sieben Folgen und dann kommen jetzt noch mehr.
00:39:52: Ich muss, das macht alles alleine ja.
00:39:54: also ich ist auch immer eine Frage der Finanzierung und der Zeit Und der Energie, weil es kostet wahnsinnig viel Kraft und sehr, sehr anstrengend.
00:40:03: Aber eigentlich müsste man immer so reisen.
00:40:05: Ja toll!
00:40:06: Also ich kann das gut nachvollziehen, weil ist ja auch schade.
00:40:08: Man macht eine tolle Reise, erlebt auch ganz viel was du da ja erlebt hast und erlebt hättest.
00:40:13: und dieses Gefühl dass nicht mit anderen zu teilen Das ist ja total schade.
00:40:18: also wenn man selbst dann weiß oh da entgeht ja vielen etwas und Ich bin mir sicher dass das viele auch wirklich interessiert.
00:40:24: also deswegen gerne mal rauf gehen auf die Seite.
00:40:29: Die
00:40:29: Adresse ist komplizierter, erst mal YouTube und dann Go Europe.
00:40:35: Wenn jetzt also Europa schon abgereist ist und ich könnte mir vorstellen du bist ja auch immer nochmal wieder und weiter unterwegs.
00:40:41: Ich meine wenn man so ein tolles Auto hat, dann will man das ja auch nutzen mit dem Fahren.
00:40:46: Jetzt bist du aber eben bis zum einen und dreißigstens Mai auf jeden Fall wunderbar für uns gebunden in dem wunderbaren Stück.
00:40:54: Aber wie geht es danach für dich weiter?
00:40:57: Danach, oh mein Gott ich bin wirklich seit dritten oder vierten Januar unterwegs.
00:41:03: Ich habe drei Theaterstücke gemacht das ist jetzt das Dritte und war in Hamburg vorher auch auf Tournee und jetzt hier in Berlin und ich freue
00:41:14: mich so auf Zuhause!
00:41:16: Du lösst im München mit der Familie?
00:41:17: Ja
00:41:17: ich wohne bei München genau.
00:41:21: Ich freue mich sehr darauf, also es fühlt sich dann wahrscheinlich fast schon an wie Urlaub wieder nach Hause zurückzukehren.
00:41:27: Wie lange schafft denn jetzt Otto Urlaub zu machen?
00:41:29: Sind das zwei Wochen oder sechs Wochen oder drei Monate?
00:41:32: Oder wann zieht es dich wieder mit dem Feuerwehrauto raus?
00:41:36: Da muss man Urlaub definieren glaube ich.
00:41:38: Das
00:41:39: ist sehr deutsch, das zu definieren.
00:41:40: Nein, der Haar!
00:41:41: Dankeschön.
00:41:44: Nein nein um die Frage zu beantworten weil... Also meine Frau will möchte schon ans Meer.
00:41:54: Die ist mehr affin.
00:41:56: Ich finde mehr lustig, super kann ich schwimmen, finde ich großartig aber irgendwann hat sich das erschöpft weil ich bin kein Strandlieger.
00:42:03: Ah okay!
00:42:03: Ich kann das überhaupt nicht.
00:42:05: Kann ich sehr gut
00:42:07: aufziehen?
00:42:08: Ich muss was machen und deswegen gehe ich solidarisch mit meiner Frau mache ich ihren Urlaub in der Hoffnung dass sie irgendwie auch meine Urlaube mitmacht oder mich mal unterwegs besucht.
00:42:20: das tut sie dann auch.
00:42:21: also es ist so ein Geben nehmen.
00:42:23: Aber ich mache am liebsten Urlaub zu Hause tatsächlich, weil ich bin beruflich eigentlich immer unterwegs.
00:42:30: Frage zum Team.
00:42:32: also das glaube ich ist bei einer Komödie billig mir ein.
00:42:36: zumindest mag auch Quatsch sein aber ich glaube in einer Komüde die man spielt einem komödienstück noch mal wichtiger als vielleicht in einem Drama dass man sich gut versteht damit auch diese dieses lustige irgendwie rüberkommt.
00:42:50: Ich habe das Gefühl in dem Stück ihr seid ein tolles Team, also dass das harmoniert.
00:42:56: Du wirst jetzt bestimmt sagen, ne eigentlich...
00:42:58: Ja ja
00:43:01: natürlich nicht.
00:43:04: Aber wie ist es?
00:43:06: Es sind tolle Kollegen Katja Stuttdorsten-Nindl schon angesprochen Nikola Wenzum Lewis Heldt
00:43:16: Das macht großen, großen Spaß und wir Torsten kenne ich wirklich schon sehr lange.
00:43:22: Mit Torsten habe ich mal die Spielzeit der Öffnung, ich glaube, in dem Jahr three und neunzig jahr Bayerischen Staatsschauspiel gespielt.
00:43:30: Das weiß ich noch.
00:43:31: sehr lustig haben wir auf die Decke geguckt.
00:43:33: Die war gerade neu angemalert und dann haben wir gesagt zu Publikum guckt euch mal die Decker an mitten im Shakespeare.
00:43:43: Das verbindet auf jeden Fall und Torsten kenne ich wie gesagt schon sehr, sehr lange.
00:43:47: Und die anderen das ist sehr angenehm und es ist mir aber auch wichtig.
00:43:52: also wenn du so viel Zeit miteinander verbringst und solche Sachen miteinander machst dann ja natürlich gibt's Konstellationen die passen überhaupt nicht zusammen.
00:44:04: Ja Aber Ich finde Es Die Meisten Menschen können schon eine gemeinsame Schnittwinke finden.
00:44:10: Und wir haben da sehr große gemeinsame Schnittenwinke und fühlen uns sehr wohl miteinander, wissen aber auch wo wir uns in Ruhe lassen müssen – das ist glaube ich wichtig!
00:44:18: Wie ist es bei dir?
00:44:19: Action-Held-, Film-, Fernsehen, die Unterschiede für dich da, Theater zum Theater hast du schon gesagt.
00:44:26: Wie ist jetzt so, eben Komödie zu spielen oder Drama?
00:44:31: Hast du da ne Vorliebe?
00:44:32: oder sagst du auch nee am liebsten alles ganz vielfältig mal
00:44:36: durch?!
00:44:38: Ach vorliebe, weiß ich nicht.
00:44:39: Aber es gibt auf jeden Fall einen Unterschied bei ganz vielen Sachen die du auf der Bühne spielst oder die ich in letzter Zeit gespielt habe.
00:44:46: das war immer mit so einer gewissen Katarsis verbunden Richard der dritte mein Gott da metzelst Du die Welt und musst dadurch deine eigene durch dein eigener Metzel Wut.
00:44:56: dann hast hab' ich irgendwie King's Beach gespielt vor mich.
00:45:00: Es war auch total anstrengend und man musste dadurch diese.
00:45:03: So, jetzt spiele ich eine Komödie und ich weiß von Anfang an es macht mir Spaß.
00:45:08: Ich bin auf der Bühne und muss nicht leiden!
00:45:10: Und ich muss niemanden umbringen... ...und ich muss nicht böse und gemein sein sondern nur einfach manchmal doof und manchmal idiotisch.
00:45:19: aber das macht richtig Spaß also auch macht mir Spass.
00:45:23: Dieser Spaß kommt rüber mit großer Leichtigkeit.
00:45:26: Spielst du diese Rolle?
00:45:28: packst die Zimmerpflanze und haust sie auf dem Boden.
00:45:32: Das ist auch eine sehr schöne Szene!
00:45:33: Also es lohnt sich das Stück unbedingt anzuschauen, Sie werden einen sehr unterhaltsamen kurzweiligen Abend haben.
00:45:39: Das hatte ich auch gedacht.
00:45:42: Zeit ist so schnell rumgegangen, also auch immer ein sehr gutes Zeichen.
00:45:46: Götze Otto spielt noch mit seinen Kolleginnen und Kollegen in der Komödie am Kudam im Ernst-Reutersaal in Reinigendorf bis zum einunddreißigsten Mai.
00:45:56: klicken Sie gerne mal rauf auf www.komödiuminusberlin.de.
00:46:01: sichern sie sich ihre Tickets und haben sie einen wunderbaren Abend!
00:46:06: Vielen Dank.
00:46:06: Danke, dass ich da sein durfte.
00:46:07: Gute
00:46:08: Heimfahrt mit dem Fahrrad!
00:46:09: Ja danke.
00:46:10: Licht nicht vergessen.
Neuer Kommentar